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Informationen

Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Elisabeth Annweiler gehören.

Annweiler - mit Gräfenhausen


Albersweiler


Ramberg - Dernbach


Eußerthal


Gossersweiler-Stein, Völkersweiler, Silz, Waldhambach, Waldrohrbach


Wernersberg

Freitag, 26. Mai 2023

Pfarrgremienwahl

Liebe Christinnen und Christen der Pfarrei Heilige Elisabeth Annweiler!

Gegenüber der letzten Wahlperiode (2019) gibt es folgende Änderungen:
Die Pfarrei Heilige Elisabeth besteht ab der Wahl 2023 statt aus sechs, lediglich aus fünf Gemeinden.
Die bisherige Gemeindestruktur wird daher entsprechend verändert.
Mit den Pfarrgremienwahlen soll es folgende Gemeinden geben:

  • Annweiler (St. Josef) mit Gräfenhausen (St. Johannes) und die Ortsteile Bindersbach, Queichhambach, Sarnstall) Rinnthal, Ramberg (St. Laurentius, Dernbach (St. Dreifaltigkeit)
  • Albersweiler (St. Stephanus)
  • Eußerthal (St. Bernhard)
  • Kaiserbachtal: Gossersweiler (St. Cyriakus), Stein (St. Martin), Völkersweiler (St. Silvester), Silz (St. Sebastian) / Münchweiler, Waldhambach (St. Wendelin), Waldrohrbach (St. Ägidius)
  • Wernersberg (St. Philippus und Jakobus)

Festlegung der Mandatszahlen:
Albersweiler: Pfarreirat 2, Gemeindeausschuss 5, Verwaltungsrat 2
Annweiler: Pfarreirat 2, Gemeindeausschuss 5, Verwaltungsrat 2
Eußerthal: Pfarreirat 1, Gemeindeausschuss 3, Verwaltungsrat 2
Kaiserbachtal: Pfarreirat 3, Gemeindeausschuss 9, Verwaltungsrat 2
Wernersberg: Pfarreirat 2, Gemeindeausschuss 5, Verwaltungsrat 2

Und sie bewegt sich doch: Kirche - mit Dir!

Die wichtigsten Kontaktpunkte mit der Kirche sind und bleiben für die meisten Menschen unsere Gemeinden - Segensorte!
Hier - in Gottesdiensten, Kitas, Gruppen, Verbänden, Veranstaltungen und Diensten der Caritas - erleben sie Kirche vor Ort.
So finden Menschen verschiedener Herkunft, jeden Alters, mit unterschiedlichsten Berufen eine Gemeinschaft und Heimat.

Gesucht werden...
katholische Christinnen und Christen,
- die Lust haben, sich Gedanken über die Zukunft ihrer Gemeinde zu machen
- die motiviert sind, auch neue Ideen in den Blick zu nehmen
- die sich den Glauben und die Hoffnung auf eine Zukunft der Kirche nicht nehmen lassen
- die Zeit und Energie mitbringen, in diesen herausfordernden Zeiten an der Zukunft der Kirche im Bistum mitzuwirken
- die ihr Engagement zuallererst als Berufung ihres Christseins verstehen

Geboten werden...
- eine zeitlich genau definierte, klare Aufgabe für die kommenden vier Jahre
- die Förderung und Begleitung des ehrenamtlichen Engagements durch die Seelsorgerinnen und Seelsorger vor Ort
- Unterstützungs- und Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche im Bistum
- eine sinnvolle und auch persönlich bereichernde, ehrenamtliche Aufgabe
- die Zusammenarbeit mit anderen Engagierten, die Kirche vor Ort zukunftsfähig gestalten wollen

Wer kann kandidieren - wer kann wählen?
Zum Verwaltungsrat können katholische Christen kandidieren, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet und in der Kirchengemeinde (Pfarrei) seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz haben.
Zum Pfarreirat und Gemeindeausschuss können katholische Christen kandidieren, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet und in der Pfarrei seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz haben oder in ihr wichtige Aufgaben wahrnehmen.
Der Gemeindeausschuss koordiniert im Rahmen des Pastoralen Konzepts der Pfarrei und der Beschlüsse des Pfarreirates das kirchliche Leben vor Ort. Dabei trägt er insbesondere Sorge für ein lebendiges liturgisches Leben, für die Weitergabe des Glaubens und den caritativen Dienst.

Wir bitten Sie:
- Schlagen Sie geeignete Kandidatinnen und Kandidaten vor!
- Überlegen Sie auch, ob eine Kandidatur für Sie in Betracht kommt!
- Beteiligen Sie sich an der Wahl am 07./08.10.2023!

Bis zum 01.08.2023 sollten in allen Gemeinden Kandidaten für die jeweiligen Gremien benannt bzw. gesucht werden. Formulare für die Wahlvorschläge liegen in den Kirchen aus und sind im Pfarrbüro erhältlich.
 

Zehn Gründe für eine Kandidatur
1. Mitgestalten und mitentscheiden
Ich denke, dass im Pfarreirat, Verwaltungsrat und Gemeindeaussschuss einiges bewegt werden kann. Diese Möglichkeiten möchte ich wahrnehmen und stelle mich zur Wahl.
2. Charismen einbringen
Ich kandidiere, weil ich als Christ meinen Teil zum Gelingen eines aktiven Gemeindelebens in unserer Pfarrei beitragen kann. Dabei möchte ich mcih mit Fahigkeiten und Begabungen einbringen.
3. Übergang begleiten und gestalten
Ich möchte die anstehenden Veränderungen in den Gemeinden nicht nur kritisieren sondern positiv mitgestalten.
4. Auf gute Erfahrung bauen
Ich kandidiere wieder, weil ich mich mit meinen Ideen im Gremium einbringen kann und weil mir das gute Miteinander in den Gremien sehr gefällt.
5. Tradition wahren und Neues gestalten
Weil ich gerne am Zusammenwachsen der Pfarrei mitarbeiten will und dabei die Tradition der Gemeinden pflegen will, kandidiere ich
6. Begegnung der Menschen im Dorf/Stadtteil
Ich glaube, dass ich durch meine Erfahrung in der Gemeindearbeit helfen kann, dass sich Generationen und Gruppen begegnen und bereichern - auch in der ökumenischen Zusammenarbeit.
7. Alle Generationen vertreten
Die Gremien gestalten das kirchliche Leben in der Pfarrei mit ihren Gemeinden. Ich möchte meiner Generation eine Stimme verleihen und sie berücksichtigt wissen.
8. Vertrauen gewinnen
Gerade in einer Zeit, in der die Kirche viel an Vertrauen und Glaubwürdigkeit verloren hat, ist es mir wichtig, dass die Gremien das Bild unserer Pfarrei positiv prägen.
9. Verantwortung übernehmen
Mir ist das Leben in unserer Pfarrei/Gemeinde sehr wichtig und übernehme daher gerne Verantwortung, habe Lust zu gestalten und bin teamfähig.
10. Mit dem Pastoralteam zusammen arbeiten
Ich stelle mich zur Walhl, weil wir ein tolles Pastoralteam haben und ich gerne mit ihnen arbeite.
Und was sind Ihre Argumente, die für eine Kandidatur sprechen?

BEGRIFFLICHKEITEN
Seit der Errichtung der 70 neuen Pfarreien zum 1. Januar 2016 wird unterschieden zwischen "Pfarrei" und "Gemeinde". Zudem wird im Bereich der Vermögensverwaltung von der "Kirchengemeinde" gesprochen. Was ist damit gemeint?

Pfarrei:
Eine Pfarrei umfasst alle Katholiken, die in einem bestimmten Territorium ihren Hauptsitz haben. Sie ist territorial klar umschrieben und wird vom Bischof errichtet. Die Pfarrei ist für die Seelsorgeplanung und für den Einsatz der pastoralen Mitarbeiter/innen die Bezugsgröße. Da die Pfarrei aus mehreren Gemeinden besteht, gehört es zu ihren Aufgaben, die kirchlichen Aktivitäten in den zugehörigen Gemeinden zu vernetzen. Zugleich bietet sie einen pastoralen "Mehrwert", wenn auf der Ebene der Pfarrei Angebote gemacht werden, die von der einen oder anderen Gemeinde nicht mehr geleistet werden können, weil sich nicht mehr genügend Engagierte oder Interessierte finden lassen. Auf Pfarreiebene wird auch das Pastorale Konzept erarbeitet und weitergeschriegen, das die Grundlage des pastoralen Handelns für die Pfarrei mit ihren Gemeinden sein soll.

Gemeinde:
Als Gemeinde wird eine territorial umschriebene Gemeinschaft von Gläubigen unterhalb der Pfarreiebene bezeichnet. So kann eine Gemeinde aus den Katholiken eines Dorfes, einer Stadt oder aus mehreren Dörfern bzw. Stadtteilen bestehen.
Im Gegensatz zur Pfarrei werden Gemeinden nicht dauerhaft errichtet. Sie können sich verändern, zusammenwachsen, weiterentwickeln oder auch auflösen. Gemeinden leben durch die Initiative der Gläubigen am Ort und ihr verbindliches Engagement für eine Kirche nahe bei den Menschen.

Kirchengemeinde:
Der Begriff "Kirchengemeinde" darf nicht mit dem Begriff der "Gemeinde" gleichgesetzt werden. Dabei handelt es sich um einen Begriff des Staatskirchenrechtes. Eine Kirchengemeinde ist eine Gebietskörperschaft des öffentlichen Rechtes und umfasst alle Katholiken, die auf einem bestimmten Territorium ihren Hauptwohnsitz haben. Damit meine Pfarrei und Kirchengemeinde im Grunde das selbe.

Pfarrgremienwahl
Als sogenannte kirchliche "Kommunalwahlen" kann man bei den Pfarrgremienwahlen entscheiden, welche Frauen und Männer in den nächsten vier Jahren das pfarrliche Leben mitgestalten sollen. Dabei ist das Territorium der Gemeinde als Wahlbezirk zu verstehen.
In jeder Gemeinde ist ein Gemeindeausschuss zu wählen. Darüber hinaus sind in jeder der Gemeinden auch die Vertreterinnen und Vertreter zu wählen, die auf Pfarreiebene den Pfarreirat und den Verwaltunsrat bilden.

Neues bei der Pfarrgremienwahl 2023
Aufgrund der Erfahrungen bei den Pfarrgremienwahlen 2015 und 2019 sind im Frühjahr 2022 mit Blick auf den organisatorischen Aufwand, die zurückgehenden personellen Ressourcen und den erschwerten Rahmenbedingungen 14 Veränderungspunkte im Sinne einer Weiterentwicklung der pfarrlichen Gremien erarbeitet worden. Diese wurden der Diözesanversammlung am 10.05.2022 vorgestellt.

In einem breiten Beteiligungsprozess haben sich anschließend viele pfarrliche und diözesane Gremien mit diesen Vorschlägen befasst und dazu Stellung bezogen. Die eingegangenen Rückmeldungen und Bewertungen zeigten, dass die Einführung von einheitlichen Listen auf Pfarreiebene für die Wahl der Gremien massiv abgelehnt werden. Somit bleibt das Verfahren für die Pfarrgremienwahl genau so, wie es bei den vorangegangenen Wahlen gehandhabt wurde. Jede Gemeinde (=Wahlbezirk) wählt ihre Personen für Pfarreirat, Verwaltungsrat sowie Gemeindeausschuss.

Dennoch gibt es für die Pfarrgremienwahl 2023 sehr wichtige Neuerungen, die mit einem starken Votum der Diözesanversammlung am 01.10.2022 versehen von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann in diözesanes Recht umgesetzt wurden. Daher sind die Satzung für die Pfarrgremien im Bistum Speyer (PG-Satzung), die Ordnung für die Wahl der Pfarrgremien im Bistum Speyer (WOPG) und das Kirchenvermögensverwaltungsgesetz entsprechend der folgenden Weiterentwicklungen überarbeitet worden.

  1. In Ergänzung zur Wahl im Wahllokal und der Briefwahl auf Antrag - wie bisher - wird die Pfarrgremienwahl als Online-Wahl durchgeführt. Eine Ausnahmemöglichkeit für Pfarreien, die die Pfarrgremienwahl ausschließlich als Allgemeine Briefwahl auf eigene Kosten durchführen wollen, ist gegeben. Für diesen Ausnahmefall gibt es eine eigene Wahlordnung (Briefwahl O).
  2. Für die Bildung der Gemeindeausschüsse werden zwei Möglichkeiten angeboten. Der Gemeindeausschuss kann entweder direkt von den Gemeindemitgliedern im Rahmen der Pfarrgremienwahl - wie bisher -, oder im Rahmen einer Gemeindeversammlung gewählt werden.
  3. Die bzw. der Vorsitzende des Gemeindeausschusses ist nicht mehr geborenes Mitglied im Pfarreirat. Künftig delegiert der Gemeindeausschuss aus seinen Reihen eine Person in den Pfarreirat. Dies ist bei der Konstituierung des Gemeindeausschusses zu beachten.
    Damit ist jede Gemeinde durch ihre direkt gewählten Personen sowie eine Person aus dem Gemeindeausschuss im Pfarreirat vertreten.
  4. Es ist möglich, das aktive Wahlrecht in einer anderen Gemeinde oder Pfarrei wahrzunehmen. Dazu muss sich die bzw. der Wahlberechtigte aus dem Wählerverzeichnis der Wohnortpfarrei austragen und mittels Bescheingigung in das Wählerverzeichnis der anderen Gemeinde eintragen lassen.
    Diese Veränderung bedarf einer guten Kommunikation. Sie ist insbesondere für die Personen gedacht, die sich außerhalb ihrer Wohnsitzgemeinde am pastoralen Leben in einer anderen Gemeinde beteiligen und evtl. sogar für ein Gremium dort kandidieren.
  5. Das aktive Wahlrecht wird für alle drei pfarrlichen Gremien auf die Vollendung des 14. Lebensjahres herabgesetzt. Bisher galt für den Pfarreirat und Gemeindeausschuss: wer wählen möchte, muss das 16. Lebensjahr vollendet oder das Sakrament der Firmung empfangen haben.
    Durch das Absenken des Wahlalters entfällt damit das mitunter kurzfristige Aufnehmen der Gefirmten in das Wählerverzeichnis.
  6. Das passive Wahlrecht wird für Pfarreirat und Gemeindeausschuss ebenfalls von der Vollendung des 16. Lebensjahres auf die Vollendung des 14. Lebensjahres herabgesetzt.
    Für den Verwaltungsrat bleibt allerdings die Vorgabe, dass eine Person nur kandidieren kann, die nach staatlichem Recht volljährig ist.
  7. Für die Wahl der Jugendvertretung im Pfarreirat ist künftig eine Jugendversammlung durchzuführen. Dies ist im vorfeld der Konstituierung des Pfarreirates zu beachten.
  8. Dem gewählten Pfarreiratsvorstand sollen ab der neuen Amtsperiode mindestens eine Frau oder ein Mann angehören.


Die ONLINE-WAHL
Das "digitale Wahllokal" ist sicherlich die größte Neuerung bei der Pfarrgremienwahl 2023. Alle Wahlberechtigten erhalten ein Anschreiben mit persönlicher Benutzer-ID und Passwort undhaben damit erstmalig die Möglichkeit, ihre Stimme online von Zuhause aus abzugeben.
Wer dies nicht tun möchte oder kann, kann auch weiterhin im Wahllokal oder per Briefwahl auf Antrag wählen. Somit gibt es drei Varianten für die persönliche Stimmabgabe!

Gute Gründe für die Online-Wahl

  • Online-Wahlen sind neiderschwellig: die Stimmabgabe kann über einen längeren festgelegten Zeitraum rund um die Uhr getätigt werden.
  • Im Blick auf ander Diözesen, die Online-Wahlen schon durchgeführt haben, ergibt diese zusätzliche Wahlform eine höhere Wahlbeteiligung und damit eine stärkere Legimitation der gewählten Personen.
  • Jede und jeder Wahlberechtigter wird angeschrieben und erhälte somit eine Einaldung, sich an der Pfarrgremienwahl zu beteiligen. Damit erreicht Kirche alle und signalisiert: Du hast in der Kirche eine Stimme und mit Dir und Deiner Beteiligung ist Kirche lebendig!
  • Jüngere und digital affine Menschen werden durch diese Wahlform eher angesprochen
  • Online-Wahlen sind barrierefrei und stellen somitg einen leichten Zugang der Beteiligung für Menschen dar, die nciht so mobil sind.
  • Im Vergleich zur Allgemeinen Briefwahl, bei der alle Wahlberechtigten automatisch die kompletten Wahlunterlagen erhalten, sind Online-Wahlen nachhaltiger und ressourcenschonender, da weniger Stimmzettel und Briefwahlunterlagen benötigt werden.

Die Möglichkeit der digitalen Stimmabgabe besteht innerhalb des festgelegten Abstimmungszeitraums, beginnend am Montag, 18. September 2023, um 8.00 Uhr, endend am Mittwoch, 4. Oktober 2023, um 24.00 Uhr.

Nach Ablauf dieser Frist erhalten die Pfarreien Listen für ihre Wahlbezirke, aus denen ersichtlich wird, welche Wahlberechtigten bereits online abgestimmt haben. So kann dann am Wahlwochenende im Wahllokal, das auf jeden Fall einzurichten ist, festgestellt werden, ob jemand schon am der Online-Wahl teilgenommen hat.

Wer online gewählt hat, kann nicht mehr an der Urnenwahl teilnehmen. Solte jemand seine Stimme online abgegeben und trotzdem per Briefwahl gewählt haben, zählt in jedem Fall die online abgegebene Stimme. Doppelte Stimmabgaben sind somit unmöglich.

Mit Schließung der Wahllokale wird jedem Wahlbezirk das digitale Wahlergebnis übermittelt. Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer ergänzen dieses Ergebnis mit dem Ergebnis von Brief und Urnenwahl. Das Gesamtergebnis wird dann vom Wahlausschuss festgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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